Trommelworkshop an der Grundschule Obereschach nahm alle in den Bann

Auf die Trommel – fertig los

Die Schulleitung der GS Obereschach hatte schon vor zwei Jahren mit Severin Gasteiger aus dem bayrischen Mindelheim Kontakt aufgenommen, um ihn für einen Trommelworkshop an der Schule zu engagieren. Aber wegen der Pandemie musste der Termin abgesagt werden. Doch nun reiste Workshopdozent Severin Gasteiger (Musiker/Schlagzeuger) an und für die Schüler aus den beiden Standorten Obereschach und Weilersbach, sowie der kooperativen Organisationsform der Carl-Orff Schule erfüllte sich ein Traum. Schulleiter Martin Disch begrüßte den Gast, der sofort seine Besucher in seinen Bann ziehen konnte. Jeder Schüler konnte beim bucket drumming mitmachen. Beim BUCKET DRUMMING, zu Deutsch Eimertrommeln, wird, wie der Name schon sagt, auf Eimern musiziert, Plastikeimern. Diese Eimer müssen eigentlich nur Eines sein - stabil. Dazu bekam jeder Schüler zwei Drum Sticks und los ging es in der Festhalle in Obereschach und anschließend in Weilersbach. Mit leichten Einstimmungsübungen und ein paar Variationen wurden die Kinder an das Instrument und die verbundene Rhythmik und Klangvielfalt herangeführt. Die Kinder waren schnell begeistert und motiviert. Gleichzeitig folgten sie sehr aufmerksam und gespannt den Tipps und Anweisungen zum Mitspielen. Die Ambitionen der Schüler stiegen an ein harmonisches und gleichzeitig lautstarkes Zusammenspiel zu kreieren. Die Gruppendynamik wurde dahingehend unterstützt und gestärkt, dass ein gemeinsames Hinhören auf die Musik und das Dirigat von Severin Gasteiger, sowie das eigene Timing und die Intensität beim Trommeln aufeinander abgestimmt werden mussten. Schließlich spielten die Kinder als Orchester zum bekannten Schlager Dance Monkey. Was manch einem Lehrer im Schulalltag nur schwer fällt gelang: aufeinander zu hören und acht zu geben, sich voll und ganz zu beteiligen und dabei zu sein. Beim Trommeln zu dem bekannten Song fühlte sich so mancher schon auf der Bühne vor einem ausverkauften Stadion. "Sind wir schon fertig?" war die Frage nach 45 Minuten von einigen Schülern. Der Dank galt dem Schlagzeuger und Workshopleiter, sowie den beiden Fördervereinen, die das Projekt finanziell unterstützten.