Zwei junge Frauen betreuen Kinder im Ferienprogramm in Weilersbach

VS-Weilersbach (md) Zwei äußerst abwechslungsreiche Wochen erleben momentan die Kinder in der Ferienbetreuung der Grundschule Weilersbach. Das vom Förderverein der Grundschule organisierte Programm begeistert die etwa 16 Kinder. In den Räumen der Grundschule und der ­Glöckenberghalle haben die Kinder ideale Bedingungen für zwei Wochen spannende Ferienbetreuung. Die beiden Vorsitzenden des Fördervereins Andrea Ettwein und Susanne Schleicher erwähnen, dass man von Seiten des Fördervereins sehr froh darüber ist, das Ferienprogramm, welches seit mehreren Jahren angeboten wird und immer auf gute Resonanz stieß, auch in diesem Jahr, trotz Coronaverordnungen, anbieten zu können. „In den kritischen Tagen der Entscheidung, ob wir nun pandemiebedingt nach der Urlaubszeit die Ferienbetreuung - aber auch nach der Schul-Wiedereröffnung im Mai die Kernzeitbereuung - anbieten können," so Ettwein „sind wir sehr glücklich so viel Unterstützung seitens der Schulleitung bekommen zu haben". Für die Verantwortlichen wird es in den letzten Jahren auch immer schwerer junge Erwachsene zu finden, die das Ferienprogramm gestalten. In diesem Jahr konnte man auf Luisa Kuntz aus Weilersbach und Jacqueline Krause aus Schwenningen zurückgreifen, die schon in den letzten Jahren im Betreuungsteam mitgearbeitet haben. Beide junge Frauen haben gerade mit Erfolg ihr Abitur hinter sich. Während Luisa Kuntz eine Krankenschwesterausbildung beginnt, wartet Jacqueline Krause noch auf ihre Zusage von der Pädagogischen Hochschule auf das Studium auf Grundschullehramt. Da passt es, dass sie die Vakanz mit diesem Projekt etwas füllen können. Ab 7 Uhr warten sie in den Räumen der Schule auf die Teilnehmer, die bis 8 Uhr eintrudeln. Dann wird zusammen gebastelt und vor allem gespielt. Das schöne Wetter in der vergangenen Woche nutzte man dazu Spiele im Freien anzubieten. Die Schnitzeljagd bereitete allen Freude. Für die kommende Woche steht ein Sporttag an. Bei einer Olympiade kann man eine Urkunde erlangen. Da fiebern sie alle daraufhin. Aber auch das gemeinsame Basteln von Traumfängern, eines Turnbeutels oder sogar von Magneten machte allen viel Freude. Auf einem gemeinsamen Ausflug, wie in den letzten Jahren verzichtete man.  Oft vergeht die Zeit wie im Fluge und zwischen 12 Uhr und 13 Uhr leert sich dann das Schulgebäude und es wird wieder ruhig. Die beiden Abiturientinnen werden herzhaft verabschiedet und ein fröhliches „Bis morgen" ertönt noch und dann sind sie alleine.  Danach räumen die beiden jungen Erwachsenen noch auf und das Reinigungspersonal reinigt und desinfiziert die Räume, bis die Schule am nächsten Tag wieder zum Leben erwacht.

Zurück