Obstbäume in Weilersbach gepflanzt

VS-Weilersbach (md) Nach einem Gutachten von Baumsachkundigen mussten  mehrere Fichten um das Gebäude der Grundschule in Weilersbach letztes Jahr gefällt werden. Die  Schulleitung und Lehrer waren sich  einig, dass man an deren Stelle wieder Bäume zur Straße hin pflanzen sollte. Statt den Nadelbäumen sollten nun Obstbäume gepflanzt werden, die im Frühling schön blühen und auch für die Kinder, wenn auch in erst ein paar Jahren, Obst liefern sollten. Der Förderverein der Schule, der Elternbeirat, die Schulleitung und auch die letztjährige vierte Klasse wollten sich an der Bepflanzung finanziell beteiligen. Für die Viertklässler sollte der Baum ein Andenken an die vierjährige Grundschulzeit sein, die sie in diesem Gebäude und auf dem großzügigen Pausenhof verbringen durften. Schnell waren die Obstbäume bei  der Garten- und Landschaftsgärtnerei Halter bestellt. Im Spätherbst beziehungsweise kurz vor dem Winteranfang sollten diese bepflanzt werden. Verbinden wollte man es mit einem kleinen Fest. Die Coronapandemie machte diesem Ansinnen ein Ende. Doch nun war es an der Zeit die Bäume zu pflanzen. Zwei Mitarbeiter der Firma Halter gruben die drei Löcher in den Boden, bewässerten diese und pflanzten die drei Hochstämme ein. Nun hofft man, dass die Wühlmäuse das Wurzelwerk nicht beschädigen und die Bäume gut anwachsen. Die Schüler werden das Wachsen und Gedeihen beobachten. Statt dem Eichhörnchen, das in den Fichten hauste, sollen nun heimische Vögel und Insekten etwas von den Obstbäumen haben. Zudem wird man darin auch Nistkästen anbringen, damit die Vögel auch nisten können. Die Schüler, die die Notbetreuung aufsuchen und Lehrerin Sabine Müller schauten den Arbeiten gespannt zu.

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